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Automation for you

EINKAUFSZENTRUM

Mattieren und Satinieren automatisieren:
Homogene Oberflächen und edle Optik durch präzise Robotik

Das Mattieren oder Satinieren ist der finale Schritt der Oberflächenveredelung, der über die Wertigkeit eines Produkts entscheidet. Ob seidenmatter Edelstahl in der Profiküche, blendfreie chirurgische Instrumente oder hochwertige Aluminium-Komponenten in der Unterhaltungselektronik: Das Ziel ist ein absolut gleichmäßiges, richtungsorientiertes oder diffuses Oberflächenbild. Doch manuelles Mattieren ist eine tückische Aufgabe. Schon kleinste Schwankungen im Anpressdruck oder in der Bahngeschwindigkeit führen zu unschönen Schatten, Ansätzen oder der sogenannten „Wolkenbildung“. Zudem ist die Arbeit staubig, monoton und belastet die Gelenke der Mitarbeiter durch ständige Vibrationen.

Mit Automation4You bringen wir die nötige Perfektion in Ihr Oberflächenfinish. Unsere automatisierten Lösungen für das Mattieren und Satinieren nutzen hochsensible Roboter mit aktiver Kraftregelung, um Vliesbürsten, Schleifmopps oder Satinierwalzen mit exakt definiertem Druck über das Werkstück zu führen. Das Ergebnis: Ein reproduzierbarer „Strich“ oder ein homogenes Matt-Finish auf industriellem Top-Niveau, während Ihr Team von der belastenden Handarbeit befreit wird.

Warum Sie das Mattieren heute automatisieren sollten

In der dekorativen Oberflächentechnik ist Konstanz das wichtigste Verkaufsargument. Ein Roboter bietet Ihnen hier entscheidende Vorteile:

01

Aktive Kraftregelung (Force Control)

Unsere Roboter „spüren“ den Widerstand der Oberfläche im Millisekundenbereich. Sie halten den Anpressdruck der Bürste exakt konstant, was entscheidend ist, um ein gleichmäßiges Strichbild ohne Schatten oder „verbrannte“ Stellen zu garantieren.

02

100 % homogene Bahnbewegung

Der Roboter führt das Werkzeug mit einer mathematisch exakten Geschwindigkeit. Manuelle Fehler wie das zu lange Verweilen an einer Stelle, was sofort zu optischen Differenzen führt, werden komplett eliminiert.

03

Verschleißkompensation der Werkzeuge

Mattierwerkzeuge wie Vlieswalzen nutzen sich im Prozess ab. Unsere Systeme messen den Durchmesserverlust automatisch ein und stellen den Roboterpfad nach, sodass das Finish vom ersten bis zum letzten Bauteil identisch bleibt.

04

Sauberes Arbeitsumfeld

Der beim Satinieren entstehende feine Abrieb wird in der Roboterzelle direkt an der Quelle abgesaugt. Ihr Team arbeitet in einer sauberen Umgebung, fernab von Staub und Vibrationen.

Typische Herausforderungen

beim manuellen Satinieren

Warum stößt die Handarbeit bei anspruchsvollen Sichtflächen an ihre Grenzen?

Visuelle Subjektivität:

Jeder Mitarbeiter hat eine eigene „Handschrift“ beim Führen der Satinierpfeife. Das führt zu sichtbaren Unterschieden innerhalb einer Charge, besonders wenn Bauteile später nebeneinander montiert werden.

Kantenverrundung:

Manuell werden Ecken und Kanten oft ungewollt „rundpoliert“. Der Roboter hält den Winkel und die Position so präzise, dass die Designlinien Ihres Produkts scharf und definiert bleiben.

Hoher Materialausschuss:

Ein kleiner Fehler beim finalen Mattieren eines fertig bearbeiteten Gehäuses führt oft zu teurem Ausschuss, da ein „Überarbeiten“ meist das gesamte Oberflächenbild verändert.

Einsatzgebiete:

Wo Matt-Finish den Standard setzt

Als Systemintegratoren realisieren wir Lösungen für Branchen, in denen die Optik das Qualitätsversprechen ist:

ROI & Wirtschaftlichkeit:

Wann rechnet sich der Mattier-Roboter?

In der Oberflächenveredelung amortisiert sich die Anlage meist über die extreme Zeitersparnis und den Wegfall von Nacharbeit.

Ein Roboter kann Oberflächen oft doppelt so schnell mattieren wie ein Mensch, da er höhere Bahngeschwindigkeiten bei konstantem Druck realisieren kann. Durch die Einsparung bei den Werkzeugkosten (bis zu 20 % längere Standzeit durch optimale Führung) und die Reduktion von Ausschuss durch „Wolkenbildung“ liegt der Return on Investment (ROI) meist bei unter 12 bis 15 Monaten.

Die Technologie: Perfekter „Strich“ durch intelligente Sensorik

Das Mattieren erfordert eine adaptive Steuerung. Wir setzen auf zwei technologische Wege:

APS Tech Group
Easy-Automator

APS Tech Group: Turn-Key Integration & Werkzeugmanagement

Wir liefern die komplette Zelle inklusive automatisierter Werkzeugwechsler für verschiedene Feinheitsgrade. Die APS Tech Group integriert Überwachungssysteme, die den Bürstendruck und die Drehzahl in Echtzeit protokollieren. So ist jedes Teil für Ihr Qualitätsmanagement digital dokumentiert.

Easy-Automator: Mattier-Expertise per Handführung (No-Code)

Gerade bei komplexen 3D-Formplatten ist die Programmierung oft schwierig. Mit Easy-Automator nimmt Ihr bester Polierer den Roboter an die Hand und führt das Werkzeug einmalig so, wie es für das perfekte Ergebnis nötig ist (Teach-In). Das System speichert die Bewegung, den Winkel und den individuellen Druck. Der Roboter wiederholt dieses Meisterstück dann mit industrieller Ausdauer.

Aus der Praxis:

Makelloses Satinieren von Edelstahl-Gehäusen

Stellen Sie sich vor: Eine Serie von 100 hochwertigen Elektronikgehäusen aus Edelstahl muss ein einheitliches Satin-Finish erhalten. Früher war dies eine Arbeit für zwei Spezialisten über zwei Tage, mit dem ständigen Risiko, dass die Gehäuse am Ende der Schicht nicht mehr exakt zum ersten Bauteil passten.

Heute übernimmt ein Cobot der APS Tech Group den Job. Dank Easy-Automator wurde das Programm in 5 Minuten am ersten Teil erstellt. Der Roboter bürstet nun alle 100 Gehäuse absolut identisch. Die integrierte Kraftsensorik gleicht dabei selbst minimale Bauteiltoleranzen aus. Das Ergebnis: 100 % Gutteile, eine saubere Werkstatt und ein Team, das sich nun auf die Endmontage konzentrieren kann.

 

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FAQ – Häufige Fragen zum

automatisierten Mattieren

Kann der Roboter auch kreisförmige oder unregelmäßige Mattierungen erzeugen?

Ja, absolut. Durch die freie Programmierung der Bahnen kann der Roboter sowohl Längsstriche, Kreuzschliffe als auch kreisförmige Muster (z. B. Perlage) mit höchster Präzision ausführen.

Wie wird verhindert, dass die Bürsten das Material überhitzen?

Unsere Software steuert die Bahngeschwindigkeit und die Pausenzeiten so, dass die Reibungshitze minimal bleibt. Bei Bedarf integrieren wir Kühlluftdüsen, die den Bearbeitungspunkt direkt anblasen.

Lohnt sich das System auch für sehr kleine Bauteile?

Ja. Für kleine Teile nutzen wir oft das „Werkstück-Handling“, bei dem der Roboter das Bauteil greift und an einer stationären Bürststation vorbeiführt. Das ermöglicht eine sehr hohe Dynamik und Präzision.

Welche Werkzeuge können eingesetzt werden?

Wir integrieren alle gängigen Bürstenarten: Von Drahtbürsten für grobes Reinigen über Nylon-Abrasiv-Bürsten bis hin zu feinsten Baumwoll-Schwabbeln oder Vliesmopps für das Satinieren.

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Sind Sie bereit, Ihr Oberflächenfinish auf ein neues Brillanz-Level zu heben und Ihre Mitarbeiter von Schmutz und Vibrationen zu befreien? Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, welcher Mattierprozess in Ihrem Betrieb den größten Hebel bietet.

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