Handling heißer Teile in Gießereien automatisieren:
Maximale Sicherheit und Taktzeit-Optimierung in der Hitzezone
In der Gießereiindustrie gehört das Handling von glühenden Werkstücken zu den gefährlichsten und physisch forderndsten Aufgaben. Direkt nach dem Abgießen oder Entformen erreichen Bauteile Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius. Manuelle Entnahme- und Transportprozesse sind hier ein extremes Risiko: Trotz schwerer Schutzkleidung ist die Hitzebelastung für Mitarbeiter enorm, das Unfallrisiko durch Verbrennungen hoch und die körperliche Erschöpfung führt zwangsläufig zu langsameren Taktzeiten und Fehlern. Zudem müssen heiße Teile oft zeitkritisch in Kühlbecken oder Sandstrahlanlagen überführt werden.
Mit Automation4You entschärfen wir die „Hot Spots“ Ihrer Produktion. Unsere automatisierten Lösungen für das Heißteile-Handling nutzen spezialisierte Foundry-Roboter, die für extreme Temperaturen und aggressive Stäube entwickelt wurden. Wir transformieren den gefährlichen Transport heißer Gussteile in einen autonomen, hochpräzisen Prozess – für den maximalen Schutz Ihres Teams und eine signifikante Steigerung der Gesamtanlageneffektivität (OEE).
Warum Sie das Handling heißer Teile heute
automatisieren sollten
Die Automatisierung in der thermisch belasteten Zone bietet Ihnen strategische Vorteile, die über die reine Effizienz hinausgehen:
01
Radikaler Arbeitsschutz & Gesundheit
02
Prozessbeschleunigung ohne Abkühlphasen
03
Präzision unter Extrembedingungen
04
Lückenlose Traceability im Warmbereich
Typische Herausforderungen
beim manuellen Handling in der Gießerei
Warum stößt die Handarbeit bei extremen Temperaturen an ihre Grenzen?
Ergonomische Belastung:
Das Führen langer Zangen oder Hebehilfen in voller Schutzmontur ist extrem anstrengend. Die Präzision sinkt mit jeder Minute der Schichtdauer.
Gefahr von Materialschäden:
Manuell abgesetzte heiße Teile werden oft unsanft platziert, was zu Verformungen oder Rissen führen kann. Der Roboter setzt jedes Teil millimetergenau und sanft ab.
Wärmeabstrahlung & Umgebung:
Die Hitzeentwicklung am Arbeitsplatz macht es schwierig, qualifiziertes Personal für diese Positionen zu finden (Fachkräftemangel in der Gießerei).
Hinweis:
Hier einen WooCommerce Produkt-Slider einfügen, z. B. mit „Foundry-Robotern (IP67/69)“, „Hitzeschutz-Greifern“, „Infrarot-Kamerasystemen“
Einsatzgebiete:
Wo Hitze auf Intelligenz trifft
Als Systemintegratoren realisieren wir Lösungen für die „heiße Kette“ Ihrer Produktion:
ROI & Wirtschaftlichkeit:
Wann rechnet sich der Heißteile-Roboter?
In der Gießerei amortisiert sich die Investition primär über die Steigerung des Durchsatzes und die Reduktion von Fehlteilen.
Ein Roboter arbeitet ohne Hitzepausen und ermöglicht so oft 15-20 % mehr Hübe pro Stunde als ein manueller Bediener. Rechnet man die Einsparung bei teurer persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und die Vermeidung von Ausschuss durch präzises Handling hinzu, liegt der Return on Investment (ROI) meist bei unter 12 bis 15 Monaten. Zudem sichert die Automatisierung Ihre Lieferfähigkeit bei Personalmangel.
Die Technologie dahinter:
Hitzeschutz trifft auf No-Code-Flexibilität
Gießerei-Automatisierung erfordert Hardware, die niemals aufgibt. Wir setzen auf zwei starke Säulen:
Turn-Key Foundry-Integration & Schutzkonzepte
Wir integrieren Roboter in spezieller Foundry-Ausführung (z.B. von Fanuc oder KUKA), die durch spezielle Dichtungen und Beschichtungen gegen Hitze und abrasive Partikel geschützt sind. Bei extremen Bedingungen verwenden wir aktiv belüftete aluminisierte Schutzanzüge für den Roboter. Wir binden Infrarot-Sensoren ein, um die Bauteiltemperatur inline zu überwachen.
Neue Formen einfach einlernen (No-Code)
Gerade im Bereich kleinerer Serien oder beim Prototypenguss ist die Programmierung oft das Nadelöhr. Mit Easy-Automator kann Ihr Schichtführer den Roboter (im assistierten Modus) einmalig händisch zum Entnahmepunkt führen (Teach-In). Das System lernt den Greifpunkt und den Ablageort in Minuten – ideal für den flexiblen Gussbetrieb!
Aus der Praxis:
Autonome Entnahme von Motorblöcken
Stellen Sie sich vor: Ein Hersteller von Aluminium-Gussteilen muss im 60-Sekunden-Takt heiße Motorblöcke aus der Kokille entnehmen und in ein Wasserbad tauchen. Manuell war dies ein Job für zwei Mitarbeiter pro Schicht, die aufgrund der Hitze alle 30 Minuten rotieren mussten.
Heute übernimmt ein Schwerlastroboter der APS Tech Group den Job. Er greift den glühenden Block, scannt ihn per Laser auf Vollständigkeit und taucht ihn für exakt 15 Sekunden ins Kühlwasser. Das Ergebnis: Die Zykluszeit ist absolut konstant, die Temperaturkurve wird für jedes Teil im System gespeichert und Ihre Mitarbeiter arbeiten nun als Prozessüberwacher in der Leitwarte.

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FAQ – Häufige Fragen zum
Handling heißer Teile
Wie schützen Sie den Roboter vor der extremen Strahlungshitze?
Wir nutzen Roboter mit spezieller Foundry-Versiegelung und Handgelenken in IP67 oder IP69. Zusätzlich statten wir die Roboterarme mit hitzereflektierenden Schutzhüllen aus und kühlen die Greifer oft aktiv durch Druckluft oder Wasserumwälzung.
Können die Greifer bei der Hitze nicht weich werden?
Nein. Wir verwenden hochwarmfeste Legierungen (z.B. Inconel oder spezielle Edelstähle) für die Greiferfinger und thermisch entkoppelte Konstruktionen, damit die Hitze des Bauteils nicht bis in die Motoren des Roboters vordringt.
Wie reagiert der Roboter auf Bauteiltoleranzen durch unterschiedlichen Schwund?
Durch die Integration von Kraft-Momenten-Sensoren am Roboterflansch „spürt“ der Roboter, wenn ein Bauteil im Werkzeug klemmt oder leicht versetzt liegt. Er passt seine Zugkraft automatisch an, um Beschädigungen am Gussteil oder am Werkzeug zu verhindern.
Lohnt sich das auch für kleinere Gießereien mit Losgröße 1?
Dank der No-Code Handführung (Easy-Automator) definitiv. Sie können den Roboter flexibel für verschiedene Formen einsetzen, ohne jedes Mal einen Programmierer beauftragen zu müssen. Das macht die Automatisierung auch für den Spezialguss wirtschaftlich.
