Einpressen von Lagern, Bolzen und Dichtringen automatisieren:
Höchste Fügequalität durch intelligente Prozessüberwachung
Das Einpressen ist ein fundamentaler Prozess in der mechanischen Montage. Ob es um das Setzen von Kugellagern in Getriebegehäuse, das Einbringen von Passbolzen oder das dichte Fügen von Wellendichtringen geht: Die Qualität der Verbindung entscheidet über die Funktion und Lebensdauer der gesamten Baugruppe. Doch manuelles Einpressen – oft an hydraulischen oder pneumatischen Hebelpressen – ist ein hohes Qualitätsrisiko. Ohne exakte Überwachung der Fügekraft (F) und des Fügewegs (s) bleiben Montagefehler wie verkantete Bauteile, beschädigte Passungen oder fehlendes Übermaß oft unbemerkt und führen erst im Betrieb zum Totalausfall.
Mit Automation4You industrialisieren wir Ihre Fügeprozesse. Unsere automatisierten Lösungen kombinieren präzise Robotik mit intelligenten Elektro-Einpressspindeln. Wir garantieren eine Null-Fehler-Montage durch lückenlose Kraft-Weg-Überwachung in Echtzeit und sorgen für eine digitale Dokumentation jedes einzelnen Fügevorgangs – für Produkte, die höchsten Belastungen standhalten.
Warum Sie das Einpressen heute automatisieren sollten
Die Automatisierung von Pressvorgängen bietet weit mehr als nur Geschwindigkeit. Sie ist die Versicherung für Ihre Montagequalität:
01
100 % Kraft-Weg-Überwachung
02
Vermeidung von Bauteilbeschädigungen
03
Präzision auf den Mikrometer
04
Lückenlose Traceability
03
Ergonomie & Sicherheit
Typische Herausforderungen
beim manuellen Einpressen
Warum stößt die Handarbeit in der Qualitätsfertigung an ihre Grenzen?
Menschliches Fehlurteil:
Ein Mitarbeiter spürt am Hebel einer Handpresse oft nicht, ob ein Lager leicht schräg sitzt oder ob die Passung zu locker ist.
Inkonstante Fügegeschwindigkeiten:
Die Geschwindigkeit, mit der ein Dichtring eingepresst wird, beeinflusst dessen spätere Dichtheit. Manuell ist dies nicht kontrollierbar.
Hoher Dokumentationsaufwand:
Die manuelle Protokollierung von Presskräften ist wirtschaftlich nicht darstellbar, wird aber in Branchen wie Automotive oder Aerospace zunehmend gefordert.
Einsatzgebiete:
Wo Präzision den Halt bestimmt
Als Systemintegratoren realisieren wir Lösungen für Branchen mit höchsten Anforderungen an die mechanische Sicherheit:
ROI & Wirtschaftlichkeit:
Wann rechnet sich der Füge-Roboter?
In der Montagetechnik amortisiert sich eine Roboterzelle meist über die enorme Senkung der Fehlerkosten und die Steigerung der Ausbeute.
Ein verkantetes Lager, das erst bei der Endprüfung oder beim Kunden entdeckt wird, verursacht Kosten, die weit über den Invest für eine automatisierte Station liegen. Durch die Vermeidung von Ausschuss und die Einsparung von Facharbeiterstunden im Mehrschichtbetrieb liegt der Return on Investment (ROI) beim Einpressen meist bei unter 12 Monaten.
Die Technologie: Digitale Intelligenz trifft auf mechanische Kraft
Einpressen ist heute ein datengetriebener Prozess. Wir setzen auf zwei technologische Säulen:
APS Tech Group: Turn-Key Fügezellen & Servopresstechnik
Die APS Tech Group liefert schlüsselfertige Montagezellen inklusive integrierter Servopressen (z. B. von Kistler oder Promess). Wir sorgen für die perfekte Kommunikation zwischen Roboter, Presse und Ihrem Fertigungsleitsystem. Die integrierte „Envelope-Technologie“ überwacht, ob die Fügekurve innerhalb des vordefinierten Fensters verläuft.
Easy-Automator: Fügepunkte einfach einlernen (No-Code)
Für kleinere Serien oder häufige Variantenwechsel ist die Programmierung oft die Hürde. Mit Easy-Automator führen Sie den Montage-Cobot einfach händisch zum Fügepunkt (Teach-In). Sie definieren die Zielkraft oder den Endanschlag einfach per Tablet. In wenigen Minuten ist der Roboter bereit für das nächste Produkt – ohne eine einzige Zeile Programmcode!
Aus der Praxis:
Null-Fehler-Montage von Pumpengehäusen
Stellen Sie sich vor: Ein Hersteller von Industriepumpen muss täglich 400 Lager bündig in Gussgehäuse einpressen. Manuell führte dies bei 2 % der Gehäuse zu Rissen, da die Lager unbemerkt verkanteten.
Heute übernimmt ein präziser Montage-Roboter der APS Tech Group den Job. Er greift das Lager, prüft die Maßhaltigkeit per Kamera und presst es mit einer elektrischen Spindel ein. Die Kraft-Weg-Überwachung erkennt sofort, falls ein Lager schief ansetzt, und stoppt den Vorgang schadenfrei. Das Ergebnis: Die Ausschussquote sank auf null, die Produktionskapazität stieg um 40 % und jedes Lager ist lückenlos dokumentiert.

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FAQ – Häufige Fragen zum
automatisierten Einpressen
Kann der Roboter auch erkennen, wenn das falsche Bauteil gegriffen wurde?
Ja. Durch die Kraftüberwachung beim Ansetzen erkennt das System sofort, wenn die Passung nicht stimmt (Kraft zu hoch) oder das Übermaß fehlt (Kraft zu niedrig). Zusätzlich integrieren wir oft Visionssysteme, die das Bauteil vor dem Fügen optisch verifizieren.
Sind die Systeme auch für Dichtringe geeignet, die gefettet werden müssen?
Absolut. Wir integrieren Dosierstationen direkt in den Prozess. Der Roboter führt den Dichtring erst zur Befettung und anschließend zur Fügestelle. Die Kraftregelung stellt sicher, dass die Dichtlippe beim Einbau nicht beschädigt wird.
Wie flexibel ist das System bei unterschiedlichen Lagergrößen?
Durch den Einsatz von automatischen Greifer- und Stempelwechselsystemen kann der Roboter in einer Zelle verschiedene Lager- und Bolzentypen nacheinander verarbeiten. Die passenden Fügeparameter werden automatisch geladen.
Lohnt sich das auch für eine kleine Werkstatt?
Dank der No-Code Handführung (Easy-Automator) definitiv. Wenn Sie regelmäßig hochwertige Komponenten fügen müssen, sichert der Roboter Ihr Qualitätsversprechen und befreit Ihr Team von monotoner, fehleranfälliger Arbeit.
