Dichtheitsprüfung automatisieren:
100 % Sicherheit durch robotergeführte Sonden in Rohren und Gehäusen
In Branchen wie der Klimatechnik, der Automobilindustrie oder dem Anlagenbau ist Dichtigkeit kein „Nice-to-have“, sondern eine sicherheitskritische Grundvoraussetzung. Ein unentdecktes Leck in einem Batteriekühlsystem, einer Wasserstoffleitung oder einem Gehäuse für Outdoor-Elektronik führt unweigerlich zu Feldausfällen, teuren Rückrufaktionen und massiven Haftungsrisiken. Die manuelle Dichtheitsprüfung – etwa durch das „Schnüffeln“ mit Hand-Sonden oder das Wasserbad – ist jedoch ein enormes Fehlerrisiko: Der Mensch ermüdet, übersieht kritische Stellen oder führt die Sonde in falschem Abstand und ungleichmäßiger Geschwindigkeit.
Mit Automation4You industrialisieren wir Ihre Qualitätssicherung. Unsere automatisierten Lösungen für die Dichtheitsprüfung nutzen hochpräzise Roboter, die Prüfsonden (z. B. Helium-Schnüffelsonden) oder Drucksensoren mit mathematischer Konstanz in Rohre und an Gehäuseflansche führen. Wir garantieren eine lückenlose 100 %-Prüfung im Takt Ihrer Linie, eliminieren das „menschliche Versagen“ und liefern für jedes Bauteil ein manipulationssicheres digitales Prüfprotokoll.
Warum Sie die Dichtheitsprüfung heute
automatisieren sollten
Die robotergestützte Lecksuche bietet Ihnen technologische Überlegenheit und schützt Ihre Bilanz vor unvorhersehbaren Qualitätskosten:
01
Konstante Sondenführung (Reproduzierbarkeit)
02
Lückenlose Abdeckung komplexer Geometrien
03
Integration verschiedener Prüfverfahren
04
Lückenlose Traceability & Dokumentation
Typische Herausforderungen
bei der manuellen Dichtheitsprüfung
Warum stößt die Handarbeit bei modernen Sicherheitsstandards an ihre Grenzen?
Menschliche Fehlvarianz:
Ein Prüfer, der acht Stunden lang Sonden führt, wird zwangsläufig unaufmerksam. Eine vergessene Schweißnaht am Rohr bedeutet ein potenzielles Leck beim Endkunden.
Inkonstante Taktzeiten:
Die manuelle Prüfung ist zeitintensiv und lässt sich schwer in automatisierte Montagelinien takten. Der Roboter arbeitet synchron zum Prozess ohne Pausen.
Umgang mit Prüfgasen:
Die Konzentration von Prüfgasen (z. B. Helium oder Formiergas) muss in der Umgebung kontrolliert werden. Automatisierte Zellen verfügen über integrierte Absaugungen und Hintergrundwert-Kompensationen.
Hinweis:
Hier einen WooCommerce Produkt-Slider einfügen, z. B. mit „Helium-Lecksuchgeräten“, „Roboter-Schnüffelsonden“, „Automatisierten Abdicht-Modulen“
Einsatzgebiete:
Wo Dichtigkeit über die Sicherheit entscheidet
Als Systemintegratoren realisieren wir Prüfzellen für Branchen mit höchsten Qualitätsansprüchen:
ROI & Wirtschaftlichkeit:
Wann rechnet sich der Prüf-Roboter?
In der Qualitätssicherung amortisiert sich die Investition primär über die Vermeidung von Regresskosten und die Yield-Steigerung.
Wenn eine Roboterzelle auch nur einen einzigen Serienfehler (Recall) pro Jahr verhindert, hat sie sich oft bereits mehrfach bezahlt gemacht. Rechnet man die Einsparung von zwei manuellen Prüfstellen im Mehrschichtbetrieb und die Reduktion von teurem Prüfgas durch punktgenaue Sondenführung hinzu, liegt der Return on Investment (ROI) meist bei unter 12 bis 18 Monaten.
Die Technologie dahinter:
Sensor-Fussion trifft auf No-Code-Präzision
Dichtheitsprüfung ist eine Frage der exakten Messwerterfassung. Wir setzen auf zwei starke Säulen:
Turn-Key Integration & High-End Prüftechnik
Die APS Tech Group liefert schlüsselfertige Prüfstände inklusive der Lecksuchgeräte namhafter Hersteller (z. B. Inficon, Pfeiffer Vacuum oder Leybold). Wir binden automatisierte „Spülhauben“ oder Sauggreifer ein, die das Bauteil vor der Prüfung evakuieren oder mit Prüfgas fluten. Unsere Software kompensiert Temperaturschwankungen und Hintergrundkonzentrationen in Echtzeit.
Prüfpfade intuitiv einlernen (No-Code)
Gerade bei komplexen Rohrsystemen in kleinen Serien ist die Programmierung oft mühsam. Mit Easy-Automator führen Sie die Sonde per Handführung einmalig am Bauteil entlang (Teach-In). Der Roboter speichert den Pfad und den optimalen Abstand. Innerhalb weniger Minuten ist die Anlage für eine neue Rohrgeometrie bereit – ideal für den Spezialanlagenbau!
Aus der Praxis:
100 % Sicherheit bei Wärmetauschern
Stellen Sie sich vor: Ein Hersteller von Klimakomponenten musste täglich 400 Wärmetauscher manuell auf Helium-Leckagen prüfen. Durch die hohe Anzahl an Lötstellen kam es immer wieder zu „Slips“ (übersehenen Lecks), was beim Kunden zu hohen Servicekosten führte.
Heute übernimmt ein Mess-Roboter der APS Tech Group die Arbeit. Er fährt alle 50 Lötstellen in 60 Sekunden autonom ab. Ein integriertes Kamerasystem verifiziert vorab die exakte Lage der Rohre. Das Ergebnis: Die Reklamationsquote sank auf null, der Durchsatz wurde um 40 % gesteigert und jeder Wärmetauscher verlässt das Werk mit einem digitalen Zertifikat.

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FAQ – Häufige Fragen zur
automatisierten Dichtheitsprüfung
Welches Verfahren ist besser: Luft oder Helium?
Das hängt von der geforderten Leckrate ab. Luft (Differenzdruck) ist kostengünstiger und ideal für IP-Schutzprüfungen. Helium ist das Mittel der Wahl für Kleinstleckagen und gasführende Systeme. Wir beraten Sie herstellerunabhängig bei der Auswahl.
Kann der Roboter auch erkennen, WO genau das Leck ist?
a, das ist der große Vorteil der Sondenführung. Im Gegensatz zur Integralprüfung in einer Vakuumkammer kann der Roboter die Leckstelle durch lokales Schnüffeln exakt orten und dem Bediener auf einem 3D-Modell anzeigen.
Wie reagiert das System auf Bauteiltoleranzen?
Durch die Integration von 3D-Kameras oder taktilen Sensoren erkennt der Roboter die reale Lage des Rohres oder Gehäuses und passt seinen Pfad in Millisekunden an. So bleibt der Sondenabstand – der kritischste Wert für die Messgenauigkeit – immer konstant.
Ist die Anlage für brennbare Gase (z.B. Wasserstoff) sicher?
Absolut. Wir integrieren bei Bedarf entsprechende Gas-Warnsensorik und konzipieren die Zellen nach den geltenden Explosionsschutz-Richtlinien (ATEX), falls Prüfmedien mit Gefahrenpotenzial zum Einsatz kommen.
