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EINKAUFSZENTRUM

Automatisierung im Schienenfahrzeugbau:
Schweißen, Lackieren und Schleifen von Großbauteilen profitabel umsetzen

Die Verkehrswende treibt die Nachfrage nach modernen Zügen, Straßenbahnen und Güterwaggons weltweit in die Höhe. Die Auftragsbücher im Schienenfahrzeugbau sind voll, doch die Produktion stößt an ihre Grenzen. Die Herstellung der gigantischen Baugruppen – von massiven Drehgestellen (Fahrwerken) bis hin zu 30 Meter langen Wagenkästen aus Aluminium-Strangpressprofilen – erfordert hochqualifizierte Fachkräfte. Doch zertifizierte Schweißer (z.B. nach DIN EN 15085) und Industrielackierer sind auf dem Arbeitsmarkt kaum noch zu finden.

Um die enormen Ratensteigerungen zu bewältigen und gleichzeitig die kompromisslosen Sicherheits- und Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten, ist der Einsatz hochflexibler Industrieautomatisierung unumgänglich. Mit Automation4You bringen wir robuste Großraum-Robotik direkt in Ihre Werkshallen. Ob das ermüdungsfreie Schweißen kilometerlanger Nähte, das Schleifen gigantischer Flächen oder das präzise Lackieren kompletter Waggons: Wir machen Automatisierungstechnik für den Schienenfahrzeugbau wirtschaftlich, sicher und erstaunlich einfach bedienbar.

Warum der Schienenfahrzeugbau heute

zwingend auf Automatisierung setzen muss

Im Bau von Schienenfahrzeugen sind die Dimensionen riesig und die Bearbeitungszeiten pro Werkstück extrem lang. Eine konsequente Automatisierung Ihrer Kernprozesse bringt Ihnen entscheidende strategische Vorteile, um Liefertermine und Budgets zu halten:

Lösung des Fachkräfte-Flaschenhalses:

Das manuelle Schweißen oder Schleifen über Kopf und in Zwangslagen an großen Wagenkästen ist körperlicher Raubbau. Roboter übernehmen diese harten „3D-Jobs“ (Dull, Dirty, Dangerous). Ihre Fachkräfte steuern stattdessen die Anlagen und sichern die Qualität.

Normgerechte Konstanz (DIN EN 15085):

Im Schienenverkehr hängt von jeder Schweißnaht die Sicherheit Hunderter Passagiere ab. Roboter schweißen mit absolut konstantem Wärmeeintrag und perfekter Nahtgeometrie. Die Fehlerquote und der gefürchtete Wärmeverzug an großen Strukturen werden drastisch minimiert.

Massive Durchlaufzeit-Verkürzung:

Automatisierte Portalanlagen können rund um die Uhr arbeiten. Das Lackieren oder Schweißen eines Waggons, das manuell mehrere Tage dauert, wird auf wenige Stunden reduziert.

Typische Herausforderungen

bei der manuellen Fertigung von Zügen und Waggons

Was passiert, wenn Sie bei der Fertigung von Schienenfahrzeugen an rein manuellen Prozessen festhalten? Die Herausforderungen bremsen Ihre Wertschöpfung:

Das manuelle Schweißen von meterlangen Längsnähten an Dächern oder Seitenwänden führt unweigerlich zu Konzentrationsverlusten. Der Schweißer muss oft absetzen und neu ansetzen, was zu potenziellen Schwachstellen (Ansatzfehlern) führt.

Vor der Lackierung müssen die riesigen Flächen der Wagenkästen vorbereitet werden. Das manuelle Großflächenschleifen ist ein tagelanger, extrem staubiger Prozess, der ganze Hallenbereiche blockiert. Beim anschließenden manuellen Lackieren großer Waggons entstehen durch Ermüdung oft enorme Mengen an Overspray (Farbnebel) und ungleichmäßige Schichtdicken, was den Korrosionsschutz gefährdet und die Materialkosten in die Höhe treibt.

Diese Prozesse im Schienenfahrzeugbau können Sie heute sicher automatisieren

Als Systemintegratoren kennen wir die gewaltigen Dimensionen im Zug- und Waggonbau. Wir bieten Automatisierungslösungen, die sich nicht an kleine Werkbänke binden, sondern mit Ihren Bauteilen mitwachsen:

ROI & Wirtschaftlichkeit:

Rechnet sich Automatisierung für Züge?

Die Investition in Großraum-Roboteranlagen rechnet sich im Schienenfahrzeugbau über drei massive Faktoren: Die drastische Reduzierung von Durchlaufzeiten, die Einsparung von Lackmaterial und die Vermeidung von teurem Schweiß-Ausschuss.

Wenn ein Roboterportal eine 20 Meter lange Längsnaht am Dach in einem Bruchteil der manuellen Zeit durchschweißt – und das ohne Unterbrechung oder Ansatzfehler –, sparen Sie Dutzende Arbeitsstunden pro Waggon. Durch die Vermeidung von Nacharbeit und den geringeren Lackverbrauch durch zielgenaues Sprühen liegt der Return on Investment (ROI) im Schienenfahrzeugbau trotz der Anlagengröße oftmals bei unter 18 bis 24 Monaten.

Die Lösung: Großraum-Integration und intuitive Programmierung

Die Automatisierung eines kompletten Wagenkastens erfordert Anlagenbau auf höchstem Niveau. Wir vereinen gigantische Reichweiten mit einer Bedienbarkeit, die Ihre Mitarbeiter sofort verstehen:

APS Tech Group
Easy-Automator

APS Tech Group: Turn-Key-Integration auf Linearachsen und Portalen

Ein Standard-Roboterarm reicht für einen 25-Meter-Waggon nicht aus. Die APS Tech Group integriert die Roboter von Premium-Herstellern auf meterlangen, bodengebundenen Linearfahrbahnen (7. Achse) oder an riesigen Hängeportalen. Gepaart mit optischer Sensorik zur Nahtverfolgung (Seam Tracking) liefern wir schlüsselfertige Großanlagen, die den Verzug von Bauteilen erkennen und die Roboterbahn in Echtzeit nachregeln.

Easy-Automator: Programmieren von Sonderbauteilen durch Vormachen

Nicht jedes Teil ist ein ganzer Waggon. Für komplexe Baugruppen, Fahrerstand-Gerüste oder Türen bietet Easy-Automator die perfekte Flexibilität: Ihr erfahrener Schweißer führt den Cobot einfach per Hand entlang der gewünschten Fuge (Teach-In). Das System speichert die Bewegung, den Winkel und die Schweißparameter in Minuten. Ideal für Ersatzteile, kleine Losgrößen und den Spezialwaggonbau!

Aus der Praxis:

Eine intelligente Fertigungszelle für Drehgestelle

Stellen Sie sich vor: Die komplexen Drehgestelle (Fahrwerke) für eine neue Straßenbahn-Flotte müssen geschweißt werden. Die dicken Stahlbleche erfordern massive Schweißnähte in mehreren Lagen (Mehrlagenschweißen), was für einen manuellen Schweißer stundenlange Schwerstarbeit unter enormer Hitzeabstrahlung bedeutet.

Heute spannen Ihre Mitarbeiter das Fahrwerk in einen zweiachsigen Dreh-Kipp-Tisch. Der Roboter auf seiner Linearachse fährt heran. Dank der Lasersensoren der APS Tech Group erkennt der Roboter selbstständig leichte Toleranzen im Spaltmaß. Er zündet den Brenner und schweißt das gesamte Drehgestell in idealer Wannenlage vollautomatisch durch, Lage für Lage. Ihre Facharbeiter überwachen den Prozess am Leitstand und bereiten bereits das nächste Fahrwerk vor. Die Schweißzeit halbiert sich, und die Röntgenprüfung im Anschluss attestiert eine makellose Qualität.

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FAQ – Häufige Fragen zur

Automatisierung im Schienenfahrzeugbau

Wie erreichen Roboter die gesamten Dimensionen eines Waggons?

Durch sogenannte externe Achsen. Wir montieren die Industrieroboter auf Linearverfahrachsen, die parallel zum Waggon im Boden eingelassen sind, oder hängen sie an Portalsysteme (Gantry), die über den Zug hinwegfahren. So entsteht ein unbegrenzter Arbeitsraum.

Können Roboter den Wärmeverzug (Verformung) beim Schweißen langer Bauteile ausgleichen?

Ja, das ist essenziell. Wenn meterlange Aluminiumprofile geschweißt werden, verziehen sie sich durch die Hitze. Wir statten die Roboter mit optischen Nahtführungssensoren (Laserscannern) aus. Der Roboter „blickt“ vorausschauend auf die Fuge und passt seine Bahn im Millisekunden-Takt exakt an den realen Nahtverlauf an.

Werden die strengen Zertifizierungen (z.B. Schweißgüteklassen nach DIN EN 15085) erfüllt?

Absolut. Automatisierte Anlagen sind prädestiniert für solche Normen. Jeder Parameter (Strom, Spannung, Drahtvorschub, Schweißgeschwindigkeit) wird konstant gehalten und auf Wunsch für die Traceability digital dokumentiert. Das erleichtert Ihre Audits enorm.

Bieten Sie die Installation der Großanlagen im gesamten DACH-Raum an?

Ja. Automation4You und unsere Partner beraten, projektieren, installieren und warten Schwerlast-Industrieanlagen für den Schienenfahrzeugbau in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Sind Sie bereit, Ihre Taktzeiten im Waggonbau zu halbieren, die extremen Qualitätsanforderungen mühelos zu übertreffen und Ihre Schweißer und Lackierer spürbar zu entlasten? Lassen Sie uns gemeinsam evaluieren, in welchem Prozess (Schweißen, Lackieren, Großflächenschleifen) das größte Potenzial für Ihre Fertigung steckt.

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